Wer heute krank wird, weiß die rasanten Fortschritte in Wissenschaft und Technik der letzten 100 Jahre zu schätzen. Für viele Krankheiten hält die Medizin Antworten berät. Sie heilt und hilft uns, sie greift vor und beugt vor. Noch nie waren wir so gesund – und wurden so alt.

Dabei ist für die Wissenschaft noch viel zu tun: Noch längst sind nicht alle Krankheiten verstanden oder gar besiegt. Zivilisationskrankheiten sind die Kehrseite moderner Lebensstile, die Globalisierung hat die Pandemie im Gepäck. Ein Teil der Menschheit leidet bereits am eigenen Wohlstand, während der andere noch immer auf Zugang zum medizinisch Nötigsten wartet.

Die Forschung entwickelt weitreichende, innovative Technologien. Sie können Leiden präziser und umfassender lindern, greifen aber tief in Privatsphäre und Körper ein. Sie verschieben die Grenzen zwischen Heilung und Körperoptimierung, fordern uns intellektuell wie ethisch.

Gesundheit ist mehr als die bloße Abwesenheit von Leiden oder Gebrechen. Wohlbefinden, so die Erkenntnis der Gesundheitswissenschaften, ist mit allen Facetten unseres Alltags verwoben: wie wir leben, wie wir arbeiten, wie wir uns ernähren, wie gut uns unser Umfeld und unsere Umwelt tut. Die Wege in ein gelingendes, gesundes Leben schöpfen aus Körper und Seele, vereinen Technik, Natur und Geist.

Was ForscherInnen für die Gesundheit der Zukunft entwickeln, bildet den Startpunkt für die große Zukunftsausstellung des Futuriums. Im Veranstaltungszentrum kommen ExpertInnen und Laien zu Konferenzen, Workshops und Diskussionsrunden zusammen. Praktische Erfahrungen mit der Medizin der Zukunft können BesucherInnen im Futurium Lab machen.