Von der #Zukunftsbaustelle zum fertigen Haus

Der Bau des Futuriums im Berliner Regierungsviertel ist abgeschlossen – aus der Zukunftsbaustelle ist ein Haus geworden, das zugleich Zukunftsbühne, Zukunftsmuseum, Zukunftslabor und Zukunftsforum ist. Am 13. September 2017 fand die offizielle Schlüsselübergabe statt.

Der Bau erfolgte in Öffentlich-Privater Partnerschaft: Die BAM Deutschland AG ist privater Partner der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die als Grundstückseigentümerin und Bauherrin das Projekt im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung realisierte. Der Entwurf des Futuriums stammt von dem Berliner Architektenduo Christoph Richter und Jan Musikowski in Zusammenarbeit mit den Landschaftsarchitekten JUCA.

Der Baubeginn war im März 2015 und im Juni desselben Jahres wurde der Grundstein gelegt. Ein Jahr später feierte das Futurium Richtfest. Das fertige Gebäude steht auf einer Grundfläche mit ca. 4.000 Quadratmetern und bietet allein im Obergeschoss über 3.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche.

Am 16. September hatten Berliner*innen und Gäste der Stadt schon einmal Gelegenheit, das Haus zu erleben – bei der Veranstaltung „Ein Tag Zukunft. Open House im Futurium“. Die Veranstaltung markiert den Beginn eines mehrstufigen Fahrplans für die Eröffnung, der im Mai 2018 mit drei Programmwochen fortgesetzt wird. Die Eröffnung des gesamten Futuriums ist für das Frühjahr 2019 geplant.

Die Webcam

Die Webcam bleibt allen Interessierten auch weiterhin erhalten. Denn das Futurium verändert sich jeden Tag. Die Kacheln an den Seiten der Fassade reflektieren Sonnenstrahlen je nach Lichteinfall und das große Panoramafenster spiegelt den Himmel je nach Wetterlage auf unterschiedliche Weise. Wer bei einem der Veranstaltungstage im nächsten Jahr zu Besuch im Futurium ist, kann vom Dach in die Kamera winken.