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April 12, 2018

Kunstinstallationen Mensch – Natur – Technik

3. Juni 2018, 11:00 – 18:00 Uhr, OG
9. Juni 2018, 17:00 – 24:00 Uhr, OG
Alle weiteren Veranstaltungstage bis auf den 7. und 8. Juni 2018: 18:00 – 23:00 Uhr, OG

Die miteinander in vielschichtigen Beziehungen stehenden Zukunftsdimensionen Mensch, Natur und Technik sind Thema von drei großformatigen Kunstinstallationen auf der Ausstellungsetage des Futuriums:

Das perfekt austarierte Licht-Mobile „LeveL – the fragile balance of utopia“ kann bereits durch einen Luftzug im Raum aus dem Gleichgewicht gebracht werden. Mit Absicht. Mit der ersten Bewegung der Besucher*innen beginnen die Leuchten des Mobiles zu flackern, bis der Raum fast komplett dunkel wird. Erst nach und nach findet das Mobile wieder zu Balance und Licht zurück. Für die Künstler*innen des mischer’traxler studio verkörpert die Installation die Idee der Utopie – eines fragilen Systems im ständigen Balanceakt zwischen den Bedürfnissen des Individuums und der Gesellschaft.

Mensch und urbane Natur in enge Interaktion bringt der Photobioreaktor „H.O.R.T.U.S Karlsruhe“: Die darin blühenden Mikroalgen wachsen, wenn Besucher*innen ihren Atem in das System hineinblasen. Der Prototyp des Cyber-Gartenbaus für die Städte der Zukunft wurde von ecoLogicStudio für das ZKM Karlsruhe entwickelt.

Die Installation „The Swans“ steht für ein posttechnologisches Zeitalter, in dem sich Technologiemüll mit Natur verbindet und daraus etwas Neues entsteht. Ironisch verwendet der italienische Künstler Marco Barotti für sein Werk acht Satellitenschüsseln und Lautsprecher, Abfallprodukte unserer von Massenmedien geprägten Gesellschaft. Die Schwäne werden von Klängen, Wind und Wasser zum Leben erweckt, schwimmen friedlich auf dem See – und wirken trotz (oder gerade wegen) der idyllischen Szenerie irritierend.

 

Bild oben: LeveL, Simon Scherrer

  • SWANS von Marco Barotti

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