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April 12, 2018

die maschine steht still. Lecture Performance von und mit Johanna Wokalek und Fabian Russ

Freitag, 1. Juni 2018, 20:00 – 21:30 Uhr, EG Forum I

In seiner 1909 veröffentlichten Erzählung „The machine stops“ („Die Maschine steht still“) nahm der britische Autor E. M. Forster das Internetzeitalter vorweg – knapp 100 Jahre vor Facebook, Skype & Co. Forsters weitgehend unbekanntes Werk steht im Mittelpunkt einer eigens für das Futurium entwickelten Lecture Performance von zwei international renommierten Künstler*innen. In ihrer Interpretation holen die Bühnen- und Filmschauspielerin Johanna Wokalek und der Orchestroniker und Komponist Fabian Russ gemeinsam die Erzählung in die Gegenwart und geben ihr eine neue Lebendigkeit. Text, Stimme, Performance und elektronische Musik verweben sich zu einem neuen Gesamtkunstwerk, das das Publikum mit der großen Frage von Forsters „Die Maschine steht still“ konfrontiert: Was ist der Kern menschlichen Lebens, den wir auch in einer vollständig automatisierten Welt bewahren sollten?

Bitte beachten Sie, dass es keinen Nacheinlass gibt. Die Aufführung ist ohne Pause.

Johanna Wokalek ­– Rezitation und Konzeption
Fabian Russ – Komposition, Orchestronik
Carlo Grippa – Soundkonzept, Mischung, Verräumlichung
Egor Poliakov – Mastering
Marie Wokalek – Strichfassung
Tom Ammermann – 3D-Audiobearbeitung, New Audio Technology (Trailer)

In einem anschließenden Gespräch mit Prof. Dr. Stefan Willer (Professor am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin) und Prof. Dr. Reinhold Popp (Zukunftsforscher an der Sigmund Freud Privatuniversität in Wien) wird das Spannungsfeld Mensch-Maschine weiter ausgelotet. Moderation: Miriam Janke

Mehr über “Die Maschine steht still” im Gastbeitrag von Prof. Dr. Stefan Willer.

 

Bild links: Marcel Noack, Bild rechts: Stefan Klueter

 

 

Copyright © 1928 by Provost and Scholars of King’s College, Cambridge

Für die deutschsprachige Ausgabe:

Copyright © 2016 by Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg

Der Originaltext wurde erstmals 1909 unter dem Titel The Machine Stops im Magazin The Oxford and Cambridge Review veröffentlicht. Erstmals in Buchform erschien die Erzählung 1928 in der Kurzgeschichtensammlung The Eternal Moment and Other Stories im Verlag Sidgwick & Jackson Ltd., London.

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