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von Public Relations 01.06.2017

“Utopien mit Lebensnähe verbinden”

Von Dr. Stefan Brandt

Die Berufung zum Direktor des Futuriums erfüllt mich mit großer Freude. Im Herzen Berlins entsteht derzeit ein wohl einmaliger Ort für interdisziplinäres und institutionenübergreifendes Arbeiten. Für mich, der ich Erfahrungen aus Kunst, Musik, Wissenschaft, Wirtschaft und dem Museumswesen mitbringe, ist es ein Traum, hier tätig sein zu dürfen.

Die Aufgabe, „Zukunft“ in einem Museum darzustellen, ist ebenso anspruchsvoll wie faszinierend. Das Futurium möchte sich diesem Ziel auf mehreren Wegen nähern: Mit einer Ausstellungspräsentation, die unterschiedliche Zukunftswelten – von einer ganz auf die Natur ausgerichteten Lebensweise bis hin zu einem durch Hightech geprägten Szenario – sinnlich erlebbar macht und zugleich Raum für Einordnung und Reflexion bietet. Mit einem Veranstaltungsprogramm, das Kunst, Forschung, Technik und gesellschaftlichen Diskurs miteinander verbindet. Mit einem Vermittlungsansatz, der das Futurium zu einem barrierefreien Experimentier- und Erfahrungsraum für Publikum aller Altersschichten macht. Und mit einer digitalen Präsenz, die Neugier auf das weckt, was sich im Futurium abspielt.

Ich freue mich auf die Arbeit mit dem motivierten Team und auf den Austausch mit den hochkarätigen Gesellschaftern des Futuriums aus Politik, Wissenschaft, Stiftungen und Wirtschaft. In einer Zeit, in der Zukunftsängste rasant an Boden gewinnen, bietet sich mit dem Futurium die Chance eines differenzierten Blicks. Phantasie zu wagen, ohne dabei in Naivität zu verfallen – Raum für Visionen zu öffnen, ohne dabei auf das Hinterfragen von Entwicklungen zu verzichten – Utopien zu zeigen, ohne dabei die Lebensnähe zu verlieren: Das ist meine Zielvorstellung für das Futurium, die ich in den kommenden Jahren Schritt für Schritt in die Realität umsetzen möchte.

 

Photocredit: Futurium.de, Die Hoffotografen GmbH

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