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von Public Relations 15.09.2017

Kinderprogramm in Kooperation mit dem Haus der kleinen Forscher

Samstag, 16. September 2017, 13.00 – 17.00 Uhr
Das Programm richtet sich an Kinder im Alter von ca. 3 bis 10 Jahren.

Wenn das Futurium am Samstag zum „Open House“ lädt, dann gibt es auch ein Programm speziell für Kinder. In Kooperation mit dem Haus der kleinen Forscher bietet das Futurium den Jüngsten die Gelegenheit, spielerisch die Zukunft zu entdecken. Die Kinder können an vier verschiedenen Stationen forschen, die das Haus der kleinen Forscher entwickelt hat.

Flaschentornado

Wo scheinbar nichts drin ist, ist Luft drin!
Der faszinierende Wirbelsturm in der Flasche ist für kleine und große Forscherinnen und Forscher ein beeindruckender Anblick. Und er zeigt anschaulich und eindrucksvolle Phänomene: Denn auch wenn wir Luft nicht sehen können, ist Luft nicht nichts. Wie entsteht der Sturm in der Flasche? Zwei Flaschen werden luftdicht miteinander verbunden, in einer davon befindet sich Wasser. Dreht man die Flaschen um, sollte das Wasser eigentlich nach unten in die leere Flasche fließen, oder? Nein, denn in der unteren Flasche ist kein Platz für das Wasser, sie ist schon voll, sie enthält nämlich Luft – und die kann nicht entweichen und dem Wasser Platz machen. Durch kreisende Bewegung können die Kinder nun einen Tornado bzw. Strudel erzeugen. Durch das Auge des Tornados kann die Luft nach oben entweichen und das Wasser strömt kreisend nach unten in die andere Flasche. Ein faszinierender Effekt, der bei Groß und Klein für viel Spaß sorgt.

Experimentierstation „Programmierfeld“

Informatik entdecken – einmal Roboter sein! Abläufe planen und steuern! Roboter nehmen den Menschen Arbeit ab. Um dies zu tun, werden sie von Programmen gesteuert. Kinder kennen Roboter aus Geschichten oder Filmen. Dort erscheinen sie als faszinierende metallische Wesen, die mit leuchtenden Augen, blinkenden Knöpfen und maschinellen Lauten kommunizieren und sich eigenständig, aber ruckartig bewegen. Die Mädchen und Jungen beschäftigen sich mit Robotern und deren Steuerung. Die Kinder schlüpfen sowohl in die Rolle der Programmierenden als auch in die der Roboter. Sie planen mit Richtungsbefehlen einen Weg auf einem Raster und probieren als Roboter aus, ob sie auch am gewünschten Ziel ankommen.

Experimentierstation „Schnelle Rundreise“

Bei einem Zoobesuch möchten wir gern alle Tiere sehen und trotzdem nicht unnötig weit laufen – wir suchen also einen optimalen Rundweg. Auch wenn wir mehrere Besorgungen nacheinander zu erledigen haben, zum Beispiel bei der Post, im Supermarkt und beim Bäcker, möchten wir möglichst wenig hin und her laufen und schnell wieder zu Hause sein.

Die Kinder probieren verschiedene Strategien aus, um Lösungen für einen Rundweg mit mehreren Zwischenstopps zu finden und zu optimieren.
Mach es kurz – die Mädchen und Jungen, überlegen wie sie vorgehen, um eine möglichst kurze Strecke für ihre Rundreise von Nagel zu Nagel zu finden. Ist es vielleicht eine gute Idee, immer zu dem Nagel zu gehen, der dem vorherigen am nächsten liegt? Oder ist es besser, zuerst alle äußeren Nägel zu verbinden und anschließend zu den inneren zu gehen? Es gibt unterschiedliche Strategien, um eine besonders kurze Route zu finden. Aber nicht jede Strategie führt bei jeder Anordnung zum Erfolg.

Experimentierstation „Sortierteppich“

Wo finde ich nur….? Eine Methode beim Suchen besteht darin, nach und nach gewisse Suchmengen auszuschließen. So gehen wir zum Beispiel vor, wenn wir im Duden nach einem Wort suchen. Das funktioniert aber nur, weil die Wörter alphabetisch sortiert sind. Welche Dinge können noch sortiert werden? Die Anziehsachen im Schrank, die Stifte auf dem Schreibtisch, die Spielsachen beim Aufräumen und sogar Müll.

Es gibt viele verschiedene Methoden, eine Menge zu sortieren. Zunächst muss bestimmt werden, wonach die Menge sortiert werden soll: zum Beispiel nach Größe, nach Farbe oder nach dem Anfangsbuchstaben. Mit der Praxisidee des Haus der kleinen Forscher können die Mädchen und Jungen das Prinzip des Sortierens durch Vergleichen für sechs Gegenstände ausprobieren.

Über das Haus der kleinen Forscher

Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) – mit dem Ziel, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen. Gemeinsam mit ihren Netzwerkpartnern vor Ort bietet die Stiftung bundesweit ein Bildungsprogramm an, das pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei unterstützt, Kinder im Kita- und Grundschulalter qualifiziert beim Entdecken, Forschen und Lernen zu begleiten. Das „Haus der kleinen Forscher“ verbessert Bildungschancen, fördert Interesse am MINT-Bereich und professionalisiert dafür pädagogisches Personal.

Text: Haus der kleinen Forscher.

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